Religionspädagogik in der Kirche – Klasse 4a und „Der Augsburger Religionsfriede von 1555“

Im Jahr 1555 versammelten sich Fürsten und Räte in Augsburg zum Reichstag um über den Frieden zwischen Katholischen und Evangelischen zu verhandeln.

Die Bestimmungen gaben den Menschen Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben.

Die Kinder der Klasse 4a durften in der  Ev. Heilig Kreuz Kirche erfahren und erleben, wie dies im Alltagsleben im damaligen Augsburg umgesetzt wurde.

Katholische und protestantische Mägde arbeiteten nebeneinander bei angesehenen Augsburger Familien. Sie lernten, die unterschiedlichen religiösen Bräuche zu akzeptieren. Manches protestantische Mädchen lernte mit der Bibel auch das Lesen.

Religionsfrieden 4a Mägde 18

 

Die Handwerker, wie z. B. die Drucker hatten es nicht leicht in diesen unruhigen Zeiten. Durch die Erfindung der beweglichen Lettern konnte die Bibel in deutscher Sprache in großer Zahl verbreitet werden.

                                 Religionsfrieden 4a drucker Vorführung 14        Religionsfrieden 4a Drucker 19

Der Magistrat untersagte ihnen aber strengstens, religiöse Schmähschriften zu drucken.

                                  Augsburger religionsfrieden 4a Magistrat 15     Religionsfrieden 4a Schreiber david Leni 17

Auch die Mönche setzten sich für das Zusammenleben in Frieden ein. Sie arbeiteten als Lehrer und Apotheker.

Religionsfrieden 4a Mönche 20

 Wie schön, dass im Jahr 2014 jeder bei uns in Frieden seinen Glauben leben kann. Daran erinnert uns jedes Jahr das Augsburger Friedensfest am 8. August.