In der Schreibstube

Wer? Die Klasse 3c.

Wann? Am Donnerstag, den 05.12.2013.

Wie? Mit dem Bus und der Straßenbahn.

Wo? In der Schreibstube der Annakirche in der Innenstadt.

Was? Wir haben erfahren, wie die Mönche früher geschrieben haben.

Wieso? Weil es sehr interessant ist und Spaß macht.

 

Wir haben etwas über die Schreibmönche gelernt. Am Anfang mussten wir uns als Mönche verkleiden, damit wir uns in die damalige Zeit zurückversetzen konnten.

Bild 1

 

Uns wurde erzählt, dass die ersten Schriftzeichen auf Ziegeln geschrieben wurden. Später gab es Holzplatten mit Wachs, in die man die Schrift einritzen konnte. Danach wurde das Papyrus von den Ägyptern entwickelt. Aber es war leicht entflammbar und es riss schnell ein. In der Türkei wurde dann das Pergament erfunden.

Die Mönche haben in der Dunkelheit mit einer Feder geschrieben. Der Raum, in dem wir saßen, wurde auch nur von Kerzen beleuchtet. Wir durften dann mit einer echten Vogelfeder schreiben. Man kann nur mit der Flügelfeder schreiben. Die Tinte war nicht blau, wie beim Füller, sondern schwarz wie Kohle, da sie aus Ruß und Wasser gemischt wurde. Zur Aufbewahrung füllte man die Tinte in ein Kuhhorn.

Bild 2

 

Wir schrieben: „Liebe deinen Nächsten, wie sich selbst.“ Der Anfangsbuchstabe des Satzes heißt Initiale und wurde immer besonders groß und bunt gemalt. Vor allem mit kostbarem Gold wurde die Initiale verschönert.

Bild 3

 

Das hat viel Spaß gemacht.

von Ayla, Diego, Lukas Fu. und Nils