Ein Gespräch zwischen einem Apfel und einer Birne

Ein sauer gestimmter Apfel und eine gut gelaunte Birne unterhalten sich im katholischen Religionsunterricht.

Der Apfel ist so richtig sauer und verärgert darüber, dass er vom Baum abgeerntet wurde und bald von den Menschen genüsslich verspeist wird.
Die Birne dagegen ist fröhlich und behauptet voller Freude, dass sie ein Geschenk Gottes ist.

Der Apfel aber kann die gute Laune der Birne überhaupt nicht verstehen, ist die Birne doch genauso wie er am Baum gewachsen und wird ebenso bald von den Menschen aufgegessen. Geduldig und behutsam erklärt die Birne nunmehr dem Apfel, dass Gott, der Schöpfer allen Lebens, die Erde, das Wasser, die Sonne und die Luft erschaffen hat. Erst durch das wundersame Zusammenwirken dieser 4 lebensnotwendigen Elemente können sie, so wie alle Früchte und Pflanzen der Erde, wachsen, gedeihen und leben, und sind daher ein Geschenk Gottes für die Menschen.

Die einfühlsame Erklärung der Birne machte den anfänglich sauren Apfel richtig froh und er war gar nicht mehr „sauer“, sondern – wie schon die ganze Zeit über – köstlich süß!

Aufmerksam lauschten die Schüler dem Gespräch zwischen der Birne und dem Apfel.

Das Erntedankfest lädt uns dazu ein, darüber nachzudenken, dass uns Gott Regen, Licht und Erde schenkt und es dadurch Leben und Wachstum auf der Erde gibt. Dankbar dürfen wir die Gaben der Schöpfung genießen.

Mit dieser Erkenntnis besuchten wir die Kirche und dachten dabei auch an die vielen Menschen, die sich nicht satt essen können und Hunger leiden müssen.