Auf den Spuren von Paul Klee

Im Kunstunterricht beschäftigte sich die Klasse 4c nach den Weihnachtsferien mit dem Leben und Werk des Künstlers Paul Klee.

Am 21. Januar besuchten wir dann die Ausstellung „Paul Klee – Mythos Fliegen“ im Augsburger Glaspalast.

Dort bekamen wir eine Führung durch Frau Stöhr. Sie zeigte uns Gegenstände aus der Zeit des Künstlers, als er Soldat in Gersthofen war: Postkarten, Fotos von Flugzeugen, Bilder, Fluggeräte und erklärte, was Paul Klee in dieser Zeit wichtig war.

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Dann schauten wir uns einige seiner Bilder genauer an z. B. „Zahlenhölle“. Hier verwendete er die Schulbladentechnik. Paul Klee musste nämlich in der Schreibstube ausrechnen, was die Soldaten zu essen bekamen. Doch er hasste es, zu rechnen und wollte lieber zeichnen. Wenn sein Chef weggeguckt hatte, nahm er ein Blatt aus der Schublade und zeichnete darauf, bis er merkte, dass sein Chef wieder herschaute.

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Ein anderes Bild hieß „Tänzerin der Traurigkeit“. Zu diesem Kunstwerk gibt es auch eine Geschichte:Paul Klee hatte eine Sandkastenfreundin, die nicht richtig laufen konnte und deshalb Metallstützen an den Beinen hatte. Eines Tages hatte er sie auf dem Heimweg geschubst, so dass sie hinfiel und er hatte sich über sie lustig gemacht. Mit diesem Bild wollte Paul Klee zeigen, dass es ihm nun leid tat.

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Zum Schluss durften wir noch eigene Bilder zeichnen und als Collage gestalten. Viele nannten ihr Bild Chaos, eines heißt Aquarium, ein anderes Blumenwiese und meines heißt „Vogelstadt am Lech“.

L., T. und M. 4c

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